Perfect (Ninn)




Über Perfect (Ninn)
Irgendwo zwischen 'The Matrix' und 'Blade Runner' angesiedelt, erzählt Michael Ninns 'Perfect' die Geschichte eines Cops, der im Jahre 2034 Jagd auf Androiden macht. Der Handlung oder nur schon den einzelnen Sexszenen aufmerksam zu folgen, sollte jedoch gar nicht erst versucht werden. Vielmehr lässt man sich idealerweise von diesem videoclipartigen Edelporno in einen schwindligen Traum entführen, wo in schickem Sci-Fi-Look alles höchst appetitlich drunter und drüber geht.<br><br>Covermädchen und Star von PERFECT ist Jodie Moore, die von einer konventionellen Zweierszene über Lesbo mit Dildos bis hin zum Dreier mit Doppelpenetration so ziemlich das gesamte Programm absolviert. Korrektur: Eigentlicher Star von PERFECT ist Michael Ninns Trickkiste, in der er bis ganz zum hintersten Eckchen wühlt und ein visuelles Feuerwerk mit Zeitlupen, Überblendungen, Farbfiltern etc. zelebriert. Im Vorfeld am meisten für Aufregung gesorgt hat die Ankündigung, dass Ninn die aus 'The Matrix' bekannte 'Bullet Time'-Zeitlupe einsetzen werde. Das tut er tatsächlich - weil aber sein Budget mit jenem des Vorbildes nicht ganz mithalten konnte, sind diese Aufnahmen eher schlicht gehalten und beiläufig eingesetzt.<br><br>Das Bild ist oben und unten mit Letterbox-Streifen begrenzt, englischer Originalton ist - neben einer stattlichen Anzahl weiterer Sprachfassungen - verfügbar, wenn Ninn in seinen durchgestylten Szenen nicht zugunsten des (mitunter recht rockigen) Soundtracks gänzlich darauf verzichtet.<br><br>An grosszügig beigefügten Extras finden wir einen 13-minütigen Teasing-Clip mit Jodie Moore sowie auf einer separaten Disc ein 82-minütiges 'Behind the Scenes', fünf Bildergalerien, zehn Tracks mit der Begleitmusik, ein 15-minütiges 'Making of' und einen ebenfalls viertelstündigen Fotoshooting-Clip.
